Den Meister noch mehr gefordert…

Es soll einfach nicht sein. Wieder lieferten die Eisbären ein ganz starkes Spiel ab, unterlagen gegen den ESC Planegg-Würmtal aber mit 2:4 (2:0/0:2/0:2).
Beide Teams wechselten den Startgoalie, die einzigen Änderungen zum Vortag. Bei den Eisbären begann Marie Düsberg, bei Planegg Dominique Quinn. Und die Eisbären erwischten einen Traumstart. Gleich der erste Angriff gehörte den Juniors und Hanna Amort verwandelte einen Querpass von Nina Kamenik nach 9 Sekunden zum 1:0. Es kam sogar noch besser, denn die Abwehr stand wieder sehr gut und nach sechs Minuten wurde die nächste Torchance genutzt. J’nai Mahadeo überwand Planeggs Torfrau zum 2:0. Der Titelverteidiger tat sich schwer gegen gut stehende Eisbären zu Chancen zu kommen. Und was durchkam wurde von Marie Düsberg entschärft. Die Eisbären fuhren aber auch weiter gefährliche Angriffe. Weitere Tore fielen in den ersten 20 Minuten aber nicht.
Und Planegg stürmte weiter. Nur stand die Abwehr der Eisbären weiter recht gut und machte es den Gästen sehr schwer. Dennoch gelang der Anschlusstreffer. Im nachsetzen überwand Theresa Wagner nach 29 Minuten Berlins Torfrau. Es blieb ein hart umkämpftes Spiel in dem Planegg dann doch noch der Ausgleich gelang. 71 Sekunden vor der Pause traf Corie Jacobsen zum 2:2.
Das letzte Drittel war nichts für schwache Nerven. Beide Teams wollten den Sieg und entsprechend intensiv ging es auf dem Eis zu. Beide kämpften um jeden Puck und ließen weiterhin nur wenig zu. Zwei Minuten vor Schluss passierte es dann aber doch. Ein Mißverständnis in der Abwehr der Eisbären nutzte Theresa Wagner zum 2:3. Und 59 Sekunden vor dem Ende schoss Celina Haider den Puck zum 2:4 ins Tor. Damit war das Spiel natürlich entschieden.
Planegg musste hier in beiden Spielen alles geben, um die Punkte zu holen. Ist für die Eisbären natürlich nur bedingt ein Trost, wäre doch auch an diesem Wochenende durchaus mehr möglich gewesen. Nun heißt es am kommenden Wochenende beim EC Bergkamen an die Leistungen von diesem Wochenende anknüpfen und sich dann auch zu belohnen.
Schiedsrichter: E. Posacki – M. Bierma, F. Holst
Strafen: EJBF 10 (2/4/4), ESCP 8 (0/8/0)
Tore:
1:0 (00:09) H. Amort (N. Kamenik); 2:0 (05:46) J. Mahadeo (H. Amort, A. Bartsch);
2:1(28:16) T. Wagner (K. Gerstmeir); 2:2 (38:49) C. Jacobsen (M. Pink, F. Feldmeier);
2:3 (57:29) T. Wagner; 2:4 (59:01) C. Haider (Y. Rothemund, T. Wagner);