Bambini II: Achtbeste Mannschaft im Osten
Im heutigen letzten Turnier in der ODM-Endrunde ging es um den Sieg in der C-Gruppe, um die Plätze 7 bis 9 der ODM. Chemnitz führte die Gruppe an, aber ein Sieg gegen die Sachsen hätte das Blatt noch wenden können.
Das erste Spiel des heutigen Tages für unsere 2er Bambinis ging gegen das Mixteam, was heute ausschließlich aus Eisbärenbambinis bestand. Nach anfänglichem Abtasten legten die 2er los wie die Feuerwehr, mit teilweise schön rausgespielten Toren und mehr Biss vor dem Tor waren die tapfer kämpfenden kleinesten Bambinis mit dem 4:0 Pausenstand gut bedient. Xelina im Tor der 2er hatte nur zwei Möglichkeiten sich auszuzeichnen nach zwei Alleingängen, die sie sicher parierte. In der zweiten Halbzeit das selbe Bild: Abwehrschlacht vor dem Tor des Mixteams, was nicht ohne Folgen blieb, und so stand es nach 7 Minuten 8:0. Noch erwähnenswert der Anschlusstreffer von Haakon zum 8:1, aus dem Gewühl vor dem eigenen Tor die Scheibe erkämpft, alleine auf Gion zu und durch die Beine geschossen,Tor. Endstand 8:1.
Spiel zwei gegen die Erfurter, die nur mit 10 Spielern angetreten waren, und so gestaltete sich auch das Spiel: Dauerbeschuss des Erfurter Tores, wobei der Erfurter Torhüter den ersten Schuss oft parieren konnte. Er war dann aber beim 2. oder 3. Nachschuss ohne Abwehrchance, weil seine Vorderleute komplett überfordert waren. Endstand 15:0.
Das letzte und wichtigste Spiel stand an gegen Chemnitz. Wenn man den 7. Platz noch erreichen wollte, musste jetzt ein Sieg her. Und es ließ sich ganz gut an: Erster Wechsel, gefährlicher Schuss aufs Chemnitzer Tor, super Parade vom Goalie, beim Nachschuss von Paul keine Abwehrmöglichkeit – 1:0. Die nächsten fast 10 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften nahezu, es gab nur wenige Möglichkeiten zu Toren zu kommen. Die beiden Torchancen der Chemnitzer hatte Xelina sicher. Den 2:0 Pausenstand besorgte Sten wiederum im Nachschuss kurz vor der Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit konnten die Zweier leider nicht mehr an die kämpferische Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Die Chemnitzer bestimmten jetzt das Spiel und verlagerten das Geschehen in den Torraum der Eisbären. Dass dies auf Dauer nicht gutgehen konnte, versteht sich von selbst. Nach 3 Minuten hatten sie das Spiel gedreht – 2:3. In der 7. Minute das 2:4, und dann war der Drops gelutscht. Die Bambinis total am Ende ihrer Kräfte, nur Gion im Tor, der sich mit allerletztem Einsatz in die Schüsse warf, verhinderte eine höhere Niederlage.
Schade – aber wartet nur, bis die Jahrgänge 2002 und 2003 nächstes und vor allem in zwei Jahren die ältesten Bambini sind. Dann wird sich die Konkurrenz warm anziehen müssen!
Ali


