Schüler: Potenzial gezeigt – Sechs Punkte aus Weißwasser an Berlin

Durch die Auswahlmaßnahmen von U15\16 hatten wir zwei Wochenenden Spielpause. Da die Mannschaft auf Grund dieser Maßnahmen nur zwei Tage gemeinsam trainieren konnte und es sich zeigte, dass die Abstimmung nicht passte und das Spiel in Weißwasser erst um 17.30 Uhr begann, hatte ich mich entschieden, Sonnabend früh vor dem Spiel noch mal zu trainieren.

Die Eisbären fanden zu meiner Freude beim Spiel in Weißwasser dann über die Intensität schnell ihren Rhythmus, entwickelten Druck zum Tor, welches mit 31 Torschüssen im ersten Drittel gut zu belegen ist. Diese Schüsse führten zu einer verdienten 6:0-Führung. Besonders treffsicher war Cedric Schiemenz mit drei Treffern. Je einmal trafen Paul Balzer, David Galasitti und Taro Jentsch.

Im zweiten Drittel sollten die Spieler bemüht sein, neben der Intensität die Qualität zu erhöhen. Leider ging die Geradlinigkeit verloren und die Eisbären agierten zu verspielt. Trotz 20 Torschüssen gelang nur ein Tor durch Oliver Noack. Weißwasser ihrerseits gelangen immer wieder gefährliche Konter, die zu zwei Toren führten und so verloren die Eisbären das zweite Drittel mit 1:2.

Auch im letzten Drittel waren die Eisbären spielbestimmend aber wie schon im zweiten Drittel gelang nur noch ein Tor durch Taro Jentsch. Ein erneuter Konter von Weißwasser sorgte für den 8:3-Endstand. Um 23.00 Uhr war die Mannschaft zurück Weißwaser. Jetzt mussten sie noch nach Hause, gut schlafen und um 08.00 Uhr war wieder Treff in der Kabine. Wenn überhaupt Regeneration vorhanden war, dann war sie sehr kurz. Aber wie heißt es so schön, was uns nicht umbringt macht uns hart.

Trotz intensiver Erwärmung fanden die Eisbären sehr schwer ins Spiel, so dass Weißwasser sich gute Spielanteile erarbeitete. Aber unser Torwart Beni Beck war wach und sorgte dafür, dass die Eisbären nicht in Rückstand gerieten. Dies wirkte sich positiv aufs Team aus und so gelang unverhofft in der 12. Minute das 1:0 durch David Galasitti. Es lief jedoch weiterhin nicht rund, aber es gelang, die Führung mit in die erste Pause zu nehmen. Dass ich mit dieser Einstellung, der mangelnden Intensität und Laufbereitschaft nicht einverstanden bin, habe ich der Mannschaft dann vermittelt.

Das zweite Drittel war eine Ansage an Weißwasser. Die Spielanteile lagen klar bei den Eisbären. Es gelang Druck zum Tor aufzubauen, es wurde nachgearbeitet und so wurde ab der ersten Minute des Drittels der Torreigen (erneut durch David Galasitti) zum 2:0 eröffnet. In regelmäßigen Abständen bis zur 40. Minute wurde die Führung bis zum 7:0 ausgebaut. Die Torschützen waren Julius Karrer, Cedric Schimenz, der mit viel Spielfreude präsent war, Ron Wartig, David Galasitti mit seinem dritten Treffer und abschließend Steven Neuparth zum 7:0 per Penalty. Dieses Drittel glich dem Ersten vom Vortag.

Meine Hoffnung war nun, dass die Mannschaft im letzten Drittel weiter präsent bleibt. Aber wie es mit der Hoffnung so ist: Weißwasser wollte ein Tor und sie waren bereit, während die Eisbären das Spiel wohl schon abgehakt hatten. Unser Torwart hielt drei Alleingänge, beim vierten fand dann doch der Puck den Weg ins Tor. Noch in der gleichen Minute gelang Nicolas Cornett auf präzisem Zuspiel von Cedric Schiemenz der 8. Treffer. Es ging eher gemütlich weiter und in der 55. Minute hatte Weißwasser ein erneutes Erfolgserlebnis mit dem zweiten Tor. Seine gute Leistung krönte Brian Bölke mit einer Energieleistung zum abschließenden 9:2.

Fazit: Die Mannschaft hat in beiden Spielen ihr Potenzial gezeigt, es ist jedoch weiter an der Konstanz und der Einstellung zu arbeiten. Ein Spiel geht immer 60 Minuten. Der Erfolg alleine rechtfertigt nicht alles.

Ab Montag ist wieder Alltag, die Schule beginnt und die Jungs sind voll gefordert.