Auf zum 12. Veolia Cup in Dresden

Vergangenen Freitag war es endlich soweit. Wir machten uns auf den Weg nach Dresden, zum 12. Veolia Cup.

Die Anreise wurde durch den plötzlichen Wintereinbruch ganz schön erschwert, aber alle sind gesund und munter in Dresden angekommen. Freitag Abend haben wir uns noch ein bisschen ausgeruht, denn am Samstag stand wieder ein langer Spielplan auf dem Programm.

 

Pünktlich um 07:00 Uhr begannen wir mit unserem Warm Up, denn das erste Spiel des Tages gegen Mannheim stand bevor. Als Eröffnungsspiel war das natürlich wieder eine große Herausforderung, denn in der laufenden Saison sind wir ja schön des öfteren auf die Mannheimer gestoßen und unsere Erinnerungen waren daher von einigen Niederlagen geprägt. Aber im Eishockey ist jedes Spiel ein neues Spiel und so gingen wir um 08:00 Uhr dann aufs Eis. Gespielt wurde 2×18 Minuten und die Halbzeiten wurden einzeln gewertet. Die erste Hälfte ging an die Mannheimer und die zweite Hälfte holten wir uns. Klar war die Freude riesig, endlich den Bann gegen Mannheim gebrochen zu haben.

Unser zweiter Gegner war das Team aus Weisswasser. Gegen Weisswasser spielen wir ja schon seid einigen Jahren regelmässig und freuten uns daher um so mehr, die Jungs und Mädels aus Weisswasser in Dresden zu treffen. Wir konnten beide Spielzeiten für uns gewinnen und freuten uns nun auf das dritte Spiel gegen ein Team aus Tschechien. Roudnice kannten wir nicht, aber wir wollten es ihnen zeigen und so kam es nach den beiden Spielzeiten auch. Nach einem spannenden Spiel holten wir uns beide Spielzeiten und waren bereit für den 4. Gegner unserer Gruppe.

Der 4. Gegner war das Team aus Usti, ebenfalls eine Mannschaft aus Tschechien und Gewinner des 11. Veolia Cups 2017. Das Spiel war schnell und spannend. Usti wollte nicht das wir gewinnen und machten uns das Spiel sehr schwer. Wir haben als Team aber hart gekämpft und jeden Zentimeter auf dem Eis verteidigt. Eine Spielzeit konnten wir für uns klar entscheiden und die andere spielten wir unentschieden. Für uns war dieses Spiel ein absolutes Highlight und die Freude über das gute Ergebnis stimmte uns sehr positiv für den weiteren Verlauf des Turnieres.

Nun war die 1. Vorrunde gespielt und wir waren Gruppensieger der Gruppe B.

Unser Turniertag sollte aber noch nicht zu Ende sein. Es war noch ein Spiel gegen den Gruppen 1. Der Gruppe A zu spielen. Also ging es um 17:15 Uhr nochmal aufs Eis gegen die Iserlohner. Das Spiel war wieder sehr schnell und hart. Die Iserlohner wollten natürlich nicht gegen uns verlieren und wir auch nicht gegen sie. 36 Minuten voller Spannung und Adrenalin. Aber unser langes und intensives Training der letzten Monate zahlte sich aus. Beide Spielzeiten konnten wir für uns entscheiden und beendeten den ersten Turniertag voller Freude. Am Abend entspannten wir uns noch ein wenig und spielten Billard.

 

Der Sonntag startete für uns auch wieder sehr früh, denn um 08:00 Uhr stand das erste Spiel für uns auf dem Plan. Also wie auch am Vortag, 07:00 Uhr Warm Up um dann fit fürs Spiel zu sein. Unser erster Gegner sollte Dresden sein, die wir ja auch schon lange kennen und regelmäßig gegen sie spielen. Zum wach werden war das Team aus Dresden natürlich der passende Gegner für uns und wir mussten Schlittschuhlaufen ohne Ende. Wir wollten natürlich gewinnen und das klappte auch. Beide Spielzeiten konnten wir für uns verzeichnen.

Jetzt hatten wir noch ein Spiel vor uns gegen das Team HC Stadion Litomerice aus Tschechien. Dieses Team kannten wir auch noch nicht und unsere Anspannung war spürbar. Wir kamen aber ganz gut ins Spiel und zeigten was wir in den letzten Jahren alles gelernt haben. Wir spielten unser Spiel und gewannen am Ende beide Spielzeiten gegen das tschechische Team.

Jetzt standen die Finalplätze fest und jaaaaa, wir konnten als 1. Platziertes Team ins Finale einziehen. Wer würde wohl unser Gegner werden? Mannheim, oder Usti? Beide Teams waren punktgleich, aber im direkten Vergleich dieser beiden war Usti der Gewinner und unser Finalgegner.

Man merkte allen an wie angespannt sie waren. Nicht nur wir Spieler, auch unser Trainer, unser Mannschaftsleiter und unsere Betreuer waren aufgeregt und angespannt. Wir standen im Finale und haben die Chance den Pott nach Berlin zu holen. Nach einer Einschwörung durch unseren Coach ging es dann zum Eis. 36 Minuten lagen noch vor uns. 36 Minuten Eishockey. 36 Minuten nochmal Vollgas geben….

Das Spiel begann und wir taten uns in den ersten Minuten echt schwer. Schnell erzielte das Team aus Usti das erste Tor und wir lagen im Rückstand. Langsam startete aber der Eisbärenmotor und wir kamen immer besser rein. Die Scheibe konnten wir jetzt in der gegnerischen Hälfte halten und unser Spiel spielen. Der Ausgleich fiel und alles war wieder offen. Der Eisbärenmotor lief wie geschmiert und und wurde jetzt richtig heiss. Wir gingen mit dem zweiten Tor in Führung und spielten unser Spiel. Kurz vor dem Ende schoben wir die Scheibe noch ein drittes Mal ins gegnerische Tor. Usti nahm den Torwart raus, um noch einmal richtig Druck zu machen. Wir hielten gegen und ließen nichts mehr anbrennen.

Die letzten Sekunden liefen und jaaaaaaa, wir konnten Usti mit einem 3:1 besiegen.

Naja, was danach los war brauchen wir wohl nicht sagen. Da lassen wir lieber Bilder sprechen.

 

Das war unser letztes Turnier der laufenden Saison und wir haben uns belohnt. Auch unser Trainer- und Betreuerteam und natürlich unsere Eltern haben wir belohnt mit diesem tollen Turniersieg.

Ein schöneres Saisonende kann es nicht geben und wir sind glücklich und stolz.