Kanada 2018 – Der 9. Tag

Um 9.00 Uhr war das letzte gemeinsame Frühstück angesagt und mit Kevin Handschuh hatte der fünfte Sportler auf dieser Reise Geburtstag und wie immer hat die Mannschaft ein Geburtstagsständchen gegeben. Da wir um 11.00 Uhr aus dem Hotel auschecken mussten, hieß es nach dem Frühstück Taschen zu packen und alles zu wiegen. Martina kam bereits um 10.00 Uhr mit dem Bus und so konnte in Ruhe das Gepäck verladen werden.

Da die Abfahrt zum Flughafen erst um 14.00 Uhr erfolgte, hatte jeder noch ein wenig Freizeit und konnte diese individuell nutzen. Kurz vor der Abfahrt hat sich unsere Busfahrerin Martina, die übrigens in Düsseldorf nach der Flucht ihrer Eltern aus der DDR geboren wurde und mit drei Jahren mit ihrer Familie nach Kanada kam, herzlich von den Jungs verabschiedet, sich für die schöne Zeit mit der sehr disziplinierten Jugendgruppe bedankt. Zu meiner Freude war die Sympathie und Zuneigung auf beiden Seiten vorhanden und unser Kapitän Paul Reiner hatte für Martina im Namen der Mannschaft noch eine große Konfektpackung überreicht.

Das Einchecken am Flughafen von Edmonton ging reibungslos. Nach einem angenehmen Flug landeten wir pünktlich in Amsterdam. 90 Minuten Aufenthalt sorgten dafür, daß wir entspannt zu unserm Gate gelangten und alle sich auf Berlin freuen konnten. Unsere größte Sorge galt jedoch dem Gepäck. Glücklicherweise konnten wir vom Gate aus zuschauen, wie jede unserer Taschen in den Flieger verladen wurde.

 

Da wir am Wochenende noch zwei Punktspiele gegen Kaufbeuren haben, war für heute um 17.00 Uhr noch ein Eistraining terminiert und dafür sind unsere Eishockeyausrüstung nötig. Am Ende lief alles wie ein Uhrwerk, denn wir sind pünktlich in Tegel gelandet, das Gepäck war komplett vorhanden, der Bus pünktlich und die Fahrt zum Sportforum frei von Stau. Jetzt mussten alle mit anfassen, die Kabine wurde wieder eingerichtet und Ordnung geschaffen. Danach begann die Trainingseinheit. Fr. Hochreiter hatte im Wellis noch für die Mannschaft Abendbrot organisiert, was dann noch mal ein schöner Abschied und Ausklang der Reise bedeutete.

Zum Abschluss möchte ich mich bei allen bedanken, die diese tolle Reise möglich gemacht haben. Zuerst bei Raimo Beier, unserem Teammanager, der wieder sehr akribisch die Reise geplant hatte und für einen reibungslosen Verlauf gesorgt hatte. Danke auch an Melanie Ludwig, unsere Ärztin, die hart gefordert wurde, aber am Ende alle Jungs wieder heil nach Hause brachte, sowie an Thomas Ludwig, der die Reise textlich und mit schönen Bildern und Videos dokumentierte. Andreas Reiner, der immer ein Auge für die Kleinigkeiten hatte und Sven Felski, mit dem die Zusammenarbeit an der Bande viel Spaß gemacht hatte, möchte ich ebenfalls sehr danken. Ein großer Dank gilt auch den Sponsoren, die mit ihrer Zuwendung die Reise entscheidend finanziell absicherten.

Mein Respekt geht auch an die Mannschaft, die Deutschland, Berlin, die Eisbären Juniors sowie das SLZB sehr gut sowohl sportlich als auch im Umfeld mit ihrem gesamten Auftreten präsentiert und vertreten haben. Für alle Beteiligten war es eine sehr positive Erfahrung. Ich hoffe, ich konnte alle Interessierten und Neugierigen auf dieser tollen Reise etwas mitnehmen und die Erlebnisse nahe bringen.

Ich verabschiede mich mit besten Grüßen und wünsche allen ein schönes Wochenende.

Andreas Gensel