Mad Dogs im 1. Spiel gezähmt

Mit einer konzentrierten Leistung sicherten sich die Eisbären Juniors die drei Punkte aus dem ersten Spiel bei den Mad Dogs Mannheim. 2:5 (0:1/0:2/2:2) unterlagen die Mad Dogs gegen gut aufspielende Eisbären.

Weiter vom großen Verletzungspech verschont konnte Sebastian Becker wieder auf 15 Feldspielerinnen zurückgreifen. Vom Stammpersonal fehlten nur Lisa Idschok und Kelsey Soccio. Dazu kamen mit Thea-Marleen Bartell, Joyce König, Chiara Leonhardt und Francesca Schattschneider Spielerinnen mit einer Doppellizenz. Im Tor stand Lilly Günther. Die Mad Dogs hingegen haben weiter mit Personalproblemen zu kämpfen und traten mit elf Feldspielerinnen an. Frederike Trosdorff begann bei den Mad Dogs im Tor.

Die Eisbären hatten gleich einige gute Angriffe, aber sie scheiterten an Mannheims Torhüterin. Mannheim griff aber ebenfalls an und auch Berlins Torhüterin musste zwischendurch eingreifen. Nach 13 Minuten gelang den Eisbären die verdiente Führung. Reilly Fawcett überwand Mannheims Torhüterin. Bis zur ersten Pause blieb es bei dieser knappen Führung, da die Eisbären ihre Chancen nicht weiter nutzen konnten.

Es ging weiter mit gut aufgelegten Eisbären, die weiter gute Chancen hatten. Angriffe von Mannheim wurden zudem gut gestört. Und ab der 31. Minute belohnten sich die Eisbären für ihre gute Leistung. Erst traf Nina Kamenik nach einem Konter zum 0:2, zwei Minuten später machte es ihr Bailey Wright nach und es stand 0:3. Bis zur Pause gab es zwar keine Tore mehr, aber weiter sehr gute Chancen für die Eisbären, die das Spiel sehr gut kontrollierten. Von Mannheim kam dadurch nicht sehr viel durch.

Spätestens nach 35 Sekunden des letzten Drittels waren die letzten Zweifel an einem Sieg der Eisbären verflogen. Denn die Eisbären gleich wieder mit einer Druckphase und Bailey Wright konnte auf 0:4 erhöhen. Und nach einem weiteren Konter konnte Anne Bartsch sogar auf 0:5 erhöhen. Nun ließen es die Eisbären ruhiger angehen. Das nutzte Mannheim aus und konnte durch Lucia Schmitz (54.) und Theresa Knutsen 37 Sekunden vor dem Ende das Ergebnis etwas freundlicher gestalten.

Der Sieg war verdient, die Eisbären waren während der gesamten Spielzeit das bessere Team. Sonntag gilt es ab 12:30 Uhr nachzulegen, zumal man sich dann vor die Mad Dogs platzieren könnte.

Schiedsrichter: D. Fowler – N. Matic, A. Werner
Strafen: MDM 8 (0/6/2), EJBF 4 (0/2/2)
Tore:
0:1 (12:23) R. Fawcett (H. Amort);
0:2 (30:49) N. Kamenik (N. Bär, V. Gasde);
0:3 (32:13) B. Wright (A. Cyrulies);
0:4 (40:35) B. Wright (R. Fawcett, N. Kamenik);
0:5 (49:28) A. Bartsch (N. Kamenik);
1:5 (52:17) L. Schmitz;
2:5 (59:23) T. Knutson (L. Campeau);