Liebe Eisbären-Juniors,
Neue Gesichter und zusätzliche Impulse im Trainerteam
Auch im Trainerbereich gibt es wichtige Veränderungen und erfreuliche Entwicklungen.
Mit Richard Künnemann, der die U13 übernommen hat, und Christoph Höhenleitner, der
künftig für die U15 verantwortlich ist, konnten wir zwei neue Trainer für unsere Organisation
gewinnen. Beide bringen wertvolle Erfahrungen und neue Impulse mit, die unsere
Nachwuchsarbeit bereichern werden.
Eine weitere besondere Entwicklung gibt es bei Christoph: Nachdem André Rankel das Amt
des Bundestrainers übernommen hat, wurde die Position des Development Coaches bei
unserer DEL-Mannschaft frei. Christoph unterstützt nun zusätzlich die DEL im Development-
Bereich. Das ist ein toller persönlicher Erfolg für Christoph und gleichzeitig eine große
Anerkennung für unsere gesamte Organisation. Wir freuen uns sehr, dass wir diese
zusätzliche Kompetenz auch in unsere Nachwuchsarbeit einbringen können und dadurch die
Verbindung zwischen den einzelnen Leistungsbereichen weiter stärken.
Gemeinsam statt nebeneinander – unser Trainerteam wächst zusammen
Zum Saisonauftakt haben wir im August unsere erste, zunächst noch inofsizielle
Trainerversammlung im Augustiner in Mitte veranstaltet. Dabei stand bewusst nicht die
detaillierte sportliche Analyse im Vordergrund, sondern das persönliche Kennenlernen, der
offene Austausch und das Zusammenwachsen als Trainerteam.
In entspannter Atmosphäre konnten wir uns abseits der Eisfläche begegnen, Gedanken
austauschen und erste gemeinsame Ideen entwickeln. Besonders gefreut hat mich, dass
auch das Trainerteam unserer DEL-Mannschaft dabei war.
Was zunächst als gemütliches Zusammenkommen geplant war, hat vor allem eines gezeigt:
Wir wollen als eine Organisation auftreten, voneinander lernen und gemeinsam an einem
Strang ziehen.
Im September folgte dann unsere erste offizielle Trainerversammlung, die wir mit dem
Besuch des U16-Bundestrainers Robin Beckers verbinden konnten. Neben einem intensiven
fachlichen Austausch gab es spannende Vorträge, unter anderem von Robin Beckers und
Jochen Molling.
Eine Besonderheit dieser Veranstaltung war, dass wir erstmals auch die Trainer der anderen
Berliner Eishockeyvereine eingeladen haben. Dass einige unserer Nachbarvereine dieser
Einladung gefolgt sind, freut uns sehr. Denn wir sind überzeugt, dass eine stärkere
Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb des Berliner Eishockeys für alle Beteiligten
wertvoll ist – und insbesondere unseren Spielerinnen und Spielern zugutekommt.
Ein Novum im deutschen Eishockey
Im Rahmen des Besuchs von Robin Beckers kam es außerdem zu einer ganz besonderen
Premiere: Auf Initiative unseres U17-Trainers Rumid Masche stand der U16-Bundestrainer
beim Ligaspiel gegen Dresden jeweils ein Drittel an der Bande beider Mannschaften und
coachte aktiv mit.
Ein außergewöhnliches Format, das den direkten Austausch und das Lernen unter realen
Wettkampfbedingungen ermöglicht hat. Ein solches Erlebnis bietet unseren Spielern und
Trainern wertvolle neue Perspektiven und zeigt, wie Entwicklung durch Offenheit,
Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen gelingen kann.
Für uns ist das ein tolles Beispiel dafür, wie wir uns die Zukunft des Eishockeys vorstellen:
gemeinsam, vernetzt und immer mit dem Blick auf die Entwicklung unserer Spieler.
Sportpsychologie als fester Bestandteil unserer Entwicklung
Ein Bereich, der für die Entwicklung unserer Nachwuchsspieler immer wichtiger wird, ist die
Sportpsychologie. Umso mehr freuen wir uns, dass uns Jacob Heinl in dieser Saison als
Sportpsychologe in Vollzeit unterstützt.
Das ist ein wichtiger Schritt für unsere gesamte Organisation. Mentale Stärke, der Umgang
mit Druck, Motivation, Selbstvertrauen und der konstruktive Umgang mit Herausforderungen
sind wesentliche Faktoren für die sportliche und persönliche Entwicklung unserer
Spielerinnen und Spieler.
Mit Jacob gewinnen wir nicht nur eine große fachliche Kompetenz, sondern auch menschlich
ist er eine echte Bereicherung für unsere Organisation. Wir möchten die sportpsychologische
Betreuung langfristig in unseren Alltag integrieren und unseren Spielern damit eine
zusätzliche, wichtige Unterstützung bieten.
Einen gelungenen Auftakt in diesem Bereich gab es bereits zum Start des neuen Schuljahres:
Für die Eishockeyspieler des SLZB haben wir in der Uber Arena eine Kick-off-Veranstaltung
organisiert. In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Spieler mit den Themen
Sportpsychologie, Spielphilosophie und der Vereinbarkeit von Schule und Sport. Zum Auftakt
gab Stéphane Richer Einblicke in die Profiwelt und berichtete über die Ansprüche der DEL
Mannschaft.
Die Veranstaltung war ein toller Erfolg und ein wichtiger Impuls für das neue Schuljahr. Sie
hat gezeigt, wie wertvoll es ist, unseren Spielern neben der sportlichen Ausbildung auch
Orientierung, Wissen und konkrete Hilfestellungen für ihren Alltag mitzugeben.
Wissen weitergeben – gemeinsam auf dem Eis
Eine besonders schöne Entwicklung erleben wir seit Saisonbeginn auch direkt auf dem Eis.
Drei Spielerinnen unserer Frauen-Bundesligamannschaft gehören inzwischen fest zu
unserem Trainerteam und unterstützen uns insbesondere in den jüngeren Altersklassen
tatkräftig.
Sie bringen nicht nur ihre sportliche Erfahrung mit, sondern sind auch wichtige Vorbilder für
unsere Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler. Ihre Einbindung ist ein wertvoller
Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Trainingsarbeit und stärkt gleichzeitig die Verbindung
innerhalb unserer gesamten Eisbären-Familie.
Auch unsere Jungs aus der DEL sind regelmäßig bei uns im Nachwuchsbereich präsent.
Einmal pro Woche stehen sie bei unterschiedlichen Altersklassen mit auf dem Eis, geben ihr
Wissen weiter und teilen ihre Erfahrungen aus dem Profialltag.
Für unsere jungen Spieler ist es etwas ganz Besonderes, direkt mit den Profis zu trainieren,
von ihnen zu lernen und einen persönlichen Zugang zu den Spielern zu bekommen, die sie
sonst am Wochenende auf dem Eis verfolgen.Diese Nähe zwischen Nachwuchs und
Profibereich ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen
Identität und etwas, das wir auch in Zukunft weiter fördern möchten.
Unser gemeinsamer Weg
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie viel Bewegung und wie viele neue Ideen in
unserer Organisation stecken. Wir haben neue Strukturen geschaffen, zusätzliche
Kompetenzen eingebunden, den Austausch intensiviert und erste konkrete Schritte in
Richtung eines gemeinsamen sportlichen Konzepts unternommen.
Dabei ist uns bewusst, dass eine nachhaltige Weiterentwicklung Zeit braucht. Nicht alles
wird von heute auf morgen umgesetzt werden können. Entscheidend ist, dass wir eine
gemeinsame Richtung einschlagen, offen miteinander kommunizieren und bereit sind,
voneinander zu lernen.
Unser Anspruch ist es, die Eisbären Juniors als eine starke Nachwuchsorganisation
weiterzuentwickeln, in der alle Altersklassen, Trainerteams und Mannschaften miteinander
verbunden sind. Wir möchten ein Umfeld schaffen, in dem sich unsere Spielerinnen und
Spieler nicht nur sportlich, sondern auch persönlich bestmöglich entwickeln können.
Dafür brauchen wir euch alle: engagierte Trainer, unterstützende Eltern, verlässliche
Mannschaftsleiter und natürlich unsere Spielerinnen und Spieler. Jede und jeder Einzelne
trägt einen wichtigen Teil zu unserer gemeinsamen Entwicklung bei.
Ich freue mich auf die kommenden Monate, auf den weiteren Austausch mit euch und vor
allem darauf, gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen.
Vielen Dank für euer Engagement, eure Unterstützung und euer Vertrauen.
Sportliche Grüße
Jan Kamenik
Head of Coaches / Nachwuchsleiter

