Planegg holt sich erstes Spiel

Nicht chancenlos, aber ohne Punkt blieben die Eisbären Juniors Berlin beim ersten Spiel des Wochenendes beim ESC Planegg-Würmtal. 4:0 (2:0/1:0/1:0) gewannen die Gastgeberinnen, die ihre Chancen einfach besser nutzten.

Wieder mit 18 Spielerinnen gingen die Eisbären auf Reisen, allerdings stand mit Lilly Xenia Günther nur eine Torhüterin zur Verfügung. Dafür reisten 17 Feldspielerinnen mit. Planegg bot ebenfalls 17 Feldspielerinnen auf, im Tor begann Lisa Hemmerle.

Beide Teams kamen zu Beginn kaum zu Torchancen, die Abwehrreihen ließen kaum etwas zu. Nach drei Minuten gab es die erste gute Chance und die nutzte Kerstin Spielberger zum 1:0 für die Gastgeberinnen. Planegg hatte zwar weiter mehr Spielanteile, die Abwehr der Eisbären ließ aber nur wenige Chancen zu. Eine davon nutzte Theresa Wagner nach 16 Minuten zum 2:0. Viele Chancen hatten beide Teams im 1. Drittel nicht und es blieb bei zwei Toren nach 20 Minuten.

Es blieb ein Spiel mit wenigen Torchancen, aber mit Vorteilen für Planegg. Beide Abwehrreihen machten einen guten Job und den Rest erledigten die Torhüterinnen. Nach 30 Minuten gelang den Gastgeberinnen aber doch ein Tor. Völlig allein stand Franziska Feldmeier vor Berlins Torhüterin und ließ ihr keine Chance. Hier stand die Abwehr der Berlinerinnen nicht so gut und das wurde bestraft. Es sollte der einzige Treffer in diesem Drittel werden, weitere der wenigen Chancen wurden nicht genutzt.

Die Penguins blieben insgesamt das bessere Team, auch wenn die Eisbären zu Beginn des letzten Drittels einige gute Chancen hatten. Und sie nutzten weiter ihre Chancen besser aus. Theresa Wagner wurde von Franziska Feldmeier auf die Reise geschickt und sie nutzte diese Chance zum 4:0 nach 46 Minuten. Auch in diesem Drittel gab es keine weiteren Tore. Beide Torhüterinnen konnten sich aber noch einige Male auszeichnen. Am Ende blieb es aber beim verdienten Sieg für Planegg.

Sonntag folgt um 11:15 Uhr das zweite Spiel zwischen beiden Teams. Vielleicht gelingt es da besser sich Chancen zu erspielen und den Favoriten noch mehr zu ärgern.

Schiedsrichter: R. Kapzan – S. Schusser, T. Weger
Strafen: ESCP 6 (2/0/4), EJBF 2 + 10 F. Brendel (Check gegen Kopf und Nackenbereich) (0/12/0)
Tore:
1:0 (02:57) K. Spielberger (C. Haider);
2:0 (15:20) T. Wagner (J. Reeves, F. Feldmeier);
3:0 (29:50) F. Feldmeier (K. Spielberger, J. Schuster);
4:0 (45:21) T. Wagner (F. Feldmeier);