Eisbären erzwingen drittes Spiel

Ein hochklassiges und extrem spannendes Spiel lieferten sich der ESC Planegg und die Eisbären Juniors Berlin beim zweiten Halbfinalspiel in Grafing.
Ein später Ausgleich und ein verwandelter Penalty mehr sorgten für einen 2:1-Penaltysieg (0:1/0:0/1:0) der Eisbären.
Während Planegg unverändert antrat und lediglich mit Lisa Hemmerle die Starttorhüterin wechselte, mussten die Eisbären auf Carolin Walz und Naemi Bär verzichten.
Die Zielsetzung war aber bei beiden klar, ein Sieg sollte her.

Die Leistung stimmte am Vortag bei den Eisbären, nur das Ergebnis passte nicht. Am Sonntag begannen die Juniors wieder stark und es gab einige gute Angriffe. Zehn Minuten hatten die Eisbären das Spiel gut im Griff, dann wurde ein Fehler bestraft. Jacyn Reeves bestrafte einen Puckverlust mit dem 1:0 (11.). Die Eisbären ließen zwar nicht nach, aber Planegg stand hinten sehr gut und den Rest erledigte die Torhüterin. Auch ein längeres Powerplay konnte nicht genutzt werden. So blieb es bis zur Pausensirene beim knappen 1:0.

Auch im 2. Drittel ließ der Druck der Eisbären nicht nach, Planegg kam nur zu gelegentlichen Angriffen. So hatten die Berlinerinnen auch in diesem Drittel mehr Spielanteile und mehr Torchancen.
Es konnte aber von beiden Seiten keine Chance genutzt werden und so blieb es nach 40 Minuten bei einem Treffer.

Beide Teams schenkten sich auch im letzten Drittel nichts. Die Eisbären stürmten weiter, Planegg konterte. Es war auch weiterhin ein Spiel mit sehr hohem Tempo und Einsatz von allen Spielerinnen. In den letzten zehn Minuten konnte sich Planegg vom Druck befreien und selbst sehr gute Torchancen herausarbeiten. Bis zum Ende kämpften beide und die Eisbären belohnten sich noch für diesen Einsatz. 78 Sekunden vor dem Ende schoss Franziska Brendel den Puck unter die Latte. Bei diesem Ergebnis blieb es und so folgte eine Verlängerung.

Auch hier gab es sehr gute Chancen auf beiden Seiten und sehr gute Paraden der Torhüterinnen. Beide Teams scheiterten aber auch am Metallrahmen der Tore, Planegg sogar doppelt.
Es fiel aber auch in den zehn Minuten der Verlängerung keine Entscheidung und so gab es ein Penaltyschießen.
Justine Reyes für Planegg und für die Eisbären Emma Terres konnten in der ersten Runde ihre Penaltys verwandeln.
Dann die Entscheidung, Emma Terres gewann ihr Duell gegen Justine Reyes und holte so die Finalserie nach Berlin.

Am kommenden Samstag fällt ab 19:00 Uhr im Welli die Entscheidung, wer die Finalspiele bestreiten wird. Und nach den in Grafing gezeigten Leistungen ist da alles möglich.
Schiedsrichter: V. Gossmann – D. Spiegl, T. Weger
Strafen: ESCP 12 (4/2/6/0), EJBF 4 (0/2/2/0)
Tore:
1:0 (10:16) J. Reeves (F. Feldmeier);
1:1 (58:42) F. Brendel (E. Matschke);
1:2 (70:00) E. Terres PS;