Volle Punkteausbeute zum Saisonstart

Wie schon am Vortag fiel auch beim zweiten Spiel zwischen den Eisbären Juniors und der Düsseldorfer EG die Vorentscheidung im 2. Drittel. Am Ende gewannen die Eisbären mit 8:3 (1:1/3:1/4:1) und holten sich am ersten Bundesligawochenende die erhofften sechs Punkte.
Beide Teams wechselten die Starttorhüterinnen. Bei den Gästen begann Saily Klöser, bei den Eisbären gab Lilly Günther ihr Bundesligadebüt. Auf dem Feld gab es keine Veränderungen.

Die Gastgeberinnen griffen gleich wieder an, aber Düsseldorf stand gleich gut. Und als die Eisbären eine Strafe kassierten, schlug die DEG zu. Larissa Swikull zog ab und nach vier Minuten schlug der Puck im langen Eck ein. Von einem Schock war jedoch nichts zu merken. Im Gegenteil, 89 Sekunden später kam Bailey Wright per Nachschuss zu ihrem ersten Bundesligatreffer. Beide Teams kämpften gut und kamen zu weiteren Torchancen. Es blieb aber bei zwei Treffern im Anfangsdrittel.

Mit Strafen gegen beide Teams begann das 2. Drittel. Doch während die DEG ihr Powerplay nicht nutzen konnte, gelang den Eisbären das 2:1. Reilly Fawcwtt zog ab und der Puck landet im Tor der DEG (23.). Nun hatten die Gastgeberinnen klar mehr vom Spiel, aber Düsseldorfs Torhüterin hielt was ging. Dennoch kassierte sie das 3:1, denn gegen Nina Kamenik war auch sie nach 29 Minuten machtlos. Die DEG gab aber nicht auf. Mit einem Break scheiterten sie noch, Juliana Palmeira Kerkhoff holte sich jedoch den Puck und sie überwand Lilly Günther zum 3:2 (31.). Nun wurde es wieder ein offenes Spiel mit Angriffen beider Teams. Einer dieser Angriffe führte zum 4:2 nach 35 Minuten. Reilly Fawcett zog von der Seite ab und der Puck landete im Tor. Bis zur Pause blieben die Eisbären nun überlegen, konnten das aber nicht weiter ausnutzen.

Das letzte Drittel bot den Zuschauern in den ersten Minuten ein Torfestival. Reilly Fawcett nach 14 Sekunden zum 5:2 und ließ weitere 14 Sekunden später das 6:2 folgen. Doch so ganz wollte die DEG sich nicht ergeben und Julia Sterzel gelang in der 43. Minute das 6:3. Eine Minute später sorgte Nina Kamenik aber mit dem 7:3 wieder für einen klaren Vorsprung. Sehr viel passierte dann nicht mehr vor den Toren. Bis 89 Sekunden vor dem Ende der letzte Treffer der Partie fiel. Lynn Ledergerber ging alleine durch und mit einem Schlenzer unter die Latte sorgte sie für das Endergebnis von 8:3.

Insgesamt waren es sechs verdiente Punkte, durch die sich die Eisbären nach dem ersten Bundesligawochenende in der Spitzengruppe der Bundesliga wiederfinden. Aber natürlich ist das nur eine Momentaufnahme, wenn auch eine sehr angenehme.
Es ist nun eine Woche Pause, die U18 und die A-Nationalmannschaft haben geladen. In 14 Tagen kommt zum Pinktober bei den Eisbären Titelverteidiger ECDC Memmingen in den Welli. Informationen zum Pinktober folgen natürlich noch.

Schiedsrichter: L. Linnek – J. Sauerzapfe, D. Schulz
Strafen: EJBF 8 (4/2/2), DEG 14 (8/4/2)
Tore:
0:1 (03:31) L. Swikull (V. Offermann) PP1;
1:1 (ß5:00) B. Wright (R. Fawcett, N. Kamenik);
2:1 (22:52) R. Fawcett (S. Paurat, L. Ledergerber) PP1;
3:1 (28:24) N. Kamenik;
3:2 (30:20) J. P. Kerkhoff;
4:2 (34:25) R. Fawcett (N. Kamenik);
5:2 (40:14) R. Fawcett (N. Kamenik) PP1;
6:2 (40:28) R. Fawcett (B. Wright);
6:3 (42:29) J. Sterzel;
7:3 (43:45) N. Kamenik (A. Cyrulies);
8:3 (58:31) L. Ledergerber;