Verbesserte Eisbären unterliegen erneut

Eine deutliche Leistungssteigerung half nicht, die Eisbären Juniors unterlagen Titelverteidiger ECDC Memmingen erneut. Mit 6:2 (0:0/3:0/3:2) ging die zweite Partie an den Tabellenführer.

Nach dem Debakel vom Vortag musste eine Reaktion her. Es gab kleinere Umstellungen und entsprechende Ansagen. Das schien auch geholfen zu haben, denn die Eisbären präsentierten sich klar verbessert. Die Abwehr stand gut und sie erspielten sich einige Chancen. Die größte Chance gab es für die Eisbären nach 12 Minuten, aber ein Schuss ging vom Innenpfosten zurück ins Spiel. Im Gegenzug traf Memmingen den Außenpfosten. Zum Ende des Drittels wurde Memmingen zwar etwas stärker, insgesamt verlief das Drittel aber ausgeglichen und es fiel kein Tor.

Beide Teams gingen mit einer Reststrafe in das 2. Drittel. Kaum waren beide wieder komplett, gab es den ersten Treffer der Partie. Taylor Day bekam den Puck und mit viel Übersicht schoss sie diesen nach 82 Sekunden zum 1:0 ein. Memmingen wurde nun stärker, die Eisbären kamen aber auch zu einigen Angriffen.
Mit der ersten Strafe des 2. Drittels gelang Memmingen das 2:0. 21 Sekunden dauerte das Powerplay der Indians, dann traf Sonja Weidenfelder. Memmingen machte weiter Druck, die Eisbären kamen nun seltener zu Angriffen. Fünf Minuten vor der zweiten Pause gelang Taylor Day noch das 3:0.

Zu Beginn des 3.Dritteis machte Memmingen gleich weiter Druck und nach 70 Sekunden gelang Taylor Day mit ihrem dritten Treffer in diesem Spiel das 4:0. Die Eisbären kämpften weiter, Memmingen hatte aber klar mehr vom Spiel. Immerhin konnten sich die Gäste für ihren Einsatz belohnen, Reilly Fawcwett traf sieben Minuten vor dem Ende in Überzahl zum 4:1. Hoffnung kam bei den Eisbären auf, als Nina Kamenik (56.) auf 4:2 verkürzen konnten, aber Memmingen schlug zurück. Sonja Weidenfelder (56.) und 36 Sekunden vor dem Ende Katharina Jobst-Smith sorgten für den 6:2-Endstand.

Dass in Memmingen nicht unbedingt mit Punkten zu rechnen war, war bei den Eisbären jedem klar. Wichtig war jedoch nach dem Debakel am Vortag eine Reakti0on zu zeigen und das war der Fall. Am kommenden Wochenende kommen die Mad Dogs Mannheim in den Welli. Da geht es für beide um die letzten minimalen Chancen auf den 4. Platz. Oder aber zumindest darum, den 5. Platz abzusichern.

Schiedsrichter: P. Oberdörfer – Ch. Döffner, M. Zettl
Strafen: ECDC 8 (4/0/4), EJBF 8 + 10 R. Fawcett (Check von hinten) (2/2/6)
Tore:
1:0 (21:22) T. Day (S. Weidenfelder, M. Delarbre); 2:0 (29:28) S. Weidenfelder (C. Strobel, M. Delarbre) PP1; 3:0 (35:12) T. Day (C. Strobel, M. Delarbre);
4:0 (41:10) T. Day (S. Weidenfelder, M. Delarbre); 4:1 (52:25) R. Fawcett (N. Kamenik, B. Wright) PP1; 4:2 (55:01) N. Kamenik (B. Wright, . Paurat); 5:2 (55:40) S. Weidenfelder (T. Day, L. Kartheininger); 6:2 ( 59:24) K. Jobst-Smith (C. Strobel, M. Delarbre) PP1;