1:0 für die Eisbären

Viel Mühe hatten die Eisbären Juniors beim ersten Playdownspiel gegen die Hannover Lady Indians. Gegen stark kämpfende Indians wurde erst nach Verlängerung mit 4:3(1:1/0:0/2:2) gewonnen.

Während die Eisbären wie schon während fast der gesamten Saison mit 16 Feldspielerinnen antreten konnten, kam Hannover auch schon fast standesgemäß wieder mit der Mindestantrittsstärke von neun Feldspielerinnen in den Welli. Lilly Günther (EJBF) und Julia Baule (HLI) sollten hinten dicht machen.
Die Eisbären übernahmen gleich das Kommando, richtig gefährlich wurde es zunächst aber nicht. Dafür gelang den Gästen die Führung. Ein Schlenzer von Lisa-Sophie Möckel prallt von der Brust der Torhüterin ins Tor und nach vier Minuten führte der Außenseiter. Nun stand Hannover natürlich noch besser und die Eisbären taten sich schwer wieder ins Spiel zu kommen. Mit den erst4en Strafen des Spiels klappte es dann wieder besser und nach elf Minuten tunnelte Nina Kamenik die Torhüterin zum 1:1-Ausgleich. Nun gab es wieder mehr Torchancen für die Gastgeberinnen, Hannover verteidigte aber dieses Ergebnis bis zur ersten Pause.

Hannover schaffte es auch im 2. Drittel zunächst hinten dicht zu halten. Und bei doppelter Überzahl gab es sogar gute Chancen. Die Eisbären hingegen taten sich enorm schwer zu guten Chancen zu kommen. Bis zur zweiten Pause gab es zwar Chancen auf beiden Seiten, ein Tor gelang den Teams aber nicht.

Mit der ersten Torchance des letzten Drittel gab es den dritten Treffer der Partie. Hanna Amort schoss den Puck mit viel Übersicht über die Fanghand hoch ins Tor und die Eisbären führten nach 42 Minuten mit 2:1. Hannover gab aber nicht auf, zumal es bei den Eisbären immer noch nicht gut lief. Und so konnte Pia Szawlowski den Puck in der 50. Minute zum Ausgleich ins Tor stochern. Doch nur acht Sekunden später führten die Eisbären erneut. Vom Bully legt Naemi Bär auf und Alina Fiedler kann einen Alleingang erfolgreich abschließen. Doch damit war Hannover noch lange nicht geschlagen. Vier Minuten vor dem Ende gab es eine Strafe gegen die Eisbären und in einer Auszeit wurden letzte Anweisungen gegeben, die dann auch umgesetzt wurden. Melissa Ames traf drei Minuten vor Schluss zum 3:3. Bei diesem Ergebnis blieb es und so gab es eine Verlängerung.

Diese dauerte genau 60 Sekunden, dann erlöste Anne Bartsch die Zuschauer mit dem 4:3-Siegtreffer.
Morgen um 13:00 Uhr folgt die zweite Partie gegen beide Teams und da müssen die Eisbären deutlich besser spielen, damit es nicht noch eng wird in dieser Serie.
Schiedsrichter: A. Simankow– M. Schewe, D. Schulz
Strafen: EJBF 12 (2/6/4/0), HLI 14 (8/4/2/0)
Tore:
0:1 (03:30) L.-S. Möckel; 1:1 (10:54) N. Kamenik (R. Fawcett) PP1;
2:1 (42:29) H. Amort (E. Matschke, V. Gasde); 2:2 (49:40) P. Szawlowski; 3.2 (49:48) A. Fiedler (N. Bär); 3:3 (56:12) M. Ames (B. Harding) PP1;