Revanche Teil II geglückt

Auch das zweite Auswärtsspiel bei den Mad Dogs Mannheim konnten die Eisbären Juniors erfolgreich gestalten. 0:4 (0:0/0:3/0:1) hieß es am Ende aus sich der Mad Dogs.

Bei den Eisbären gab es den schon üblichen Torhüterwechsel, Lilly Xenia Günther begann. Bei Mannheim konnte Pia Clauberg eingreifen. Am Samstag wollte sie das auch schon, verbrachte aber die Spielzeit im Stau. Außerdem war Yvette Reichelt neu dabei. Im Tor begann Michelle Teucke.
Die Eisbären begannen gut, es gab früh einige gute Torchancen. Mannheim versuchte gegenzuhalten und kam auch zu guten Möglichkeiten. Es gab auf Seiten der Juniors mehr Torchancen, beide Torhüterinnen schafften es aber ihren Kasten im 1. Drittel sauber zu halten.

41 Sekunden nach Wiederbeginn konnten die Eisbären in Führung gehen. Sie gingen mit einer Überzahl in dieses Drittel und das nutzte Nina Kamenik zum 0:1. Elisa Matschke kam Dank einer Vorlage zum 100sten Scorerpunkt ihrer DFEL-Karriere und Lilly Xenia Günther bereitete das Tor ebenfalls mit vor. Die Mad Dogs drückten nun auf den Ausgleich, aber die Abwehr der Juniors ließ nicht viel Gefährliches zu. Eigene Angriffe brachten auch Chancen. Fünf Minuten vor der Pause konnte Franziska Brendel für Emma Terres auslegen und sie traf zum 0:2. Zwei Minuten vor der Pause konnte Emma Terres für noch mehr Beruhigung auf der Bank der Eisbären sorgen. In Überzahl hämmerte sie den Puck von der blauen Linie ins Tor von Mannheim und es stand 0:3.

Im letzten Drittel lief die 3. Minute, da stand es sogar 0:4. Emily Nix erkämpfte sich den Punk, ging alleine durch und verwandelte sicher. Nun kontrollierten die Eisbären das Spiel, sie kamen dabei aber auch weiter zu guten Chancen. Neun Minuten vor dem Ende bekam Mannheim bei doppelter Überzahl die Chance das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Das gelang ihnen jedoch nicht, denn zunächst Lilly Xenia Günther, dann eine eigene Strafe verhinderten ein Erfolgserlebnis. Den Mad Dogs gelang es nicht die gute Berliner Torhüterin zu überwinden, es blieb am Ende beim 0:4.

Der Sieg der Eisbären war verdient, es gab gegenüber dem Vortag sogar noch eine Leistungssteigerung. Damit haben beide Teams im direkten Vergleich sechs Punkte geholt, bei einem Torverhältnis von 12:11 für die Eisbären. Und vielleicht wird dieses eine Tor am Ende der Hauptrunde noch sehr wichtig.
Am kommenden Wochenende stehen die nächsten beiden Auswärtsspiele an, es geht zum ESC Planegg. Selbstvertrauen wurde an diesem Wochenende getankt und vielleicht gelingt es ja beim Vizemeister nachzulegen.

Schiedsrichter: P. Mylius – E. Schwebius, A. Werner
Strafen: MDM 10 (4/2/4), EJBF 6 (0/0/6)
Tore:
0:1 (20:41) N. Kamenik (E. Matschke, L. X. Günther) PP1;
0:2 (34:26) E. Terres (F. Brendel);
0:3 (37:53) E: Terres (N. Kamenik, E. Matschke) PP1;
0:4 (42:35) E. Nix;